Die Arbeitswelt 4.0 nimmt immer konkretere Formen an, soviel ist klar. Bis 2025 wird es nachhaltige Veränderungen geben, die uns alle fordern werden:  Unternehmen, Dienstleister, Kandidaten.

In den 90er Jahren hat uns das Internet aufgemischt. Ich weiß noch, wie ich damals einen Artikel der FAZ in Händen hielt, der über sogenannte „Datenautobahnen“ berichtet hat. Diese Autobahnen haben sich im Laufe der Jahre zu einem unendlichen Netzwerk ausgedehnt, so dass die DIGITAL IMMIGRANTS (Personen die vor 1980 geboren und nicht von Geburt an mit speziellen Technologien wie Computer oder Handy in Berührung gekommen sind) unter uns teilweise stark gefordert sind.

Hier und heute ein kleines „Themenpotpourri“ von mir ganz persönlich nach zwei Messetagen.

ACTIVE SOURCING: Seit 2014 befindet sich diese Methodik im Aufstieg begriffen und wird vorwiegend in den Bereichen IT, Engineering und Vertrieb angewandt.
Will heißen, Kandidaten werden über soziale Netzwerke proaktiv auf Positionen angesprochen – einerseits in Hinblick auf eine konkrete Position – andrerseits um mögliche zukünftige Ansatzpunkte zu besprechen. Das Unternehmen oder der Personalberater baut somit eine Beziehung auf, die bei beiderseitigem Interesse gepflegt werden will. Letztlich geht es für das Unternehmen um den Aufbau eines Talentpools, für den Kandidaten heißt das, in dieser Firma eine „Spur“ zu hinterlassen.

DIE STELLENAUSSCHREIBUNG

Hier steht das EMPLOYER BRANDING als das „Herzstück“ des Recruiting an erster Stelle. Das Unternehmen als „Bewerber“ beim „potentiellen Bewerber“.
Mit den klassischen Informationen wie Jobtitel, Einsatzort und Aufgabenbeschreibung ist der Kandidat mittlerweile nicht mehr zu begeistern.

Viele „Suchende“ stellen sich heute u.a. folgende Fragen:

  • Kann ich mir vorstellen, in diesem Unternehmen zu arbeiten?
  • Welche Werte und Unternehmenskultur herrscht vor?
  • Was sind die Besonderheiten im Vergleich zu Wettbewerbern oder anderen Unternehmen?
  • Werden die Inhalte für mich greifbar transportiert?
  • Kann ich Familie und Job gut vereinbaren?
  • Ist ein Homeoffice denkbar?

Es gilt, die jeweiligen Zielgruppen emotional zu erreichen, beispielsweis auch durch besondere Bilder, Fotos von Mitarbeitern in ihrem Job oder kurze Videos, über die der Interessent einen ersten konkreten Einblick gewinnt. Audio-visuelle Kommunikation ist das Stichwort. 360° Videos auch auf YOUTUBE haben immer mehr Bedeutung und sollen den Betrachter „berühren“.
Fantasie ist gefragt!

Haben Sie von CHATBOTS eine Vorstellung? 

Das sind virtuelle Kommunikationsroboter.
In Zukunft werden BOTS die Bewerberkommunikation übernehmen, so heißt es! Hinter den kleinen Kommunikationsrobotern liegt eine Software oder ein Dienst aus der Cloud.
Die Erstansprache eines Kandidaten soll über digitale Helfer erfolgen? Bei einem Bottest wurde der Roboter von bereits 60% der Teilnehmer als „menschlich“ identifiziert!
Was sagen Sie dazu?

Bei all diesen digitalen Helfern und Innovationen stellt sich die Frage: Welche besonderen Skills werden in den nächsten Jahren nachgefragt?
Auch dazu gab es einen interessanten Input – zum Beispiel:

  • Interpretationsfähigkeit von Daten
  • Funktionsübergreifende Kompetenzen
  • Kritikfähigkeit
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Interkulturelle Fähigkeiten

Wenn Sie mit mir das eine oder andere reflektieren möchten, greifen Sie einfach zu Ihrem Handy.
Sie erreichen mich unter: 0 171-717 28 28

Ich danke für Ihr Interesse.
Ihre Ulrike Koßmann

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